Blogger freuen sich über Leser, also habe ich wieder zwei Blogs in meine Blogroll aufgenommen.
Um der Dame den Vortritt zu lassen, haben wir da zu erst mal J. aus M.G.. Sie ist eine Kommilitonin von mir (Kunstgeschichte und Philosophie) und zeichnet sich durch eine Affinität zu Flanell, Senfgelb und dem Wort "todschick" aus. Inhaltlich geht es da um ihr Leben und offensichtlich auch um ihre Kleidung. Todschick und so.
Dann haben wir noch Grimbos Blog. Herr Grimbo wurde hier ja auch schon zitiert (und da gäbe es noch weitaus mehr zu zitieren) und ist bei Igelmetal das Mädchen für alles was mit der Hauptseite zu tun hat (darüber hinaus ist er mitverantwortlich dafür, dass ich Linuxnutzer bin). Man munkelt, dass man auch Offline mit ihm Spaß haben kann, aber das auch nur gerüchteweise. Seine Seite zeichnet sich einerseits durch seinen Blog aus, kann aber noch ein wenig mehr. So findet man unter Projekte bis dato ein Tool mit dem man den Speiseplan der Campus-Mensa ordentlich darstellen kann (ich habe mir zeigen lassen, dass das Original alles andere als...äh...todschick ist). Die Sektion "Gemischtes" wiederum dürfte gerade für Linuxnutzer interessant sein, allerdings bin ich immer noch nicht dazu gekommen diese .Xmodmap-Geschichte auszuprobieren.
Naja, schaut mal rein und im Ernstfall abonniert die Blogs.
20 Januar 2010
So bekam ich mich an die Köppe
Eine Tatsache, die man als Musiker recht schnell lernt ist: Wer billig kauft, kauft zwei Mal. Das ist zumeist auch recht einleuchtend, denn man kann nicht erwarten, dass man für eine lachhafte Summe großartige Qualität bekommt (Ausnahmen bestätigen die Regeln und das Bezahlen für Markennamen lasse ich mal außen vor, dass ist eine Sache für sich).
Ich hätte nun nicht gedacht, dass das auch für ganz andere Dinge gilt. Für Duschköpfe/-schläuche zum Beispiel.
So wusch ich gestern Mittag wunderschönst meine Haare, als gerade mein Duschschlauch an einer Stelle aufplatzte. Diese Billig-Metall-Umradung hatte sich schon vor ein Tagen verabschiedet, aber ich habe mir da nicht wirklich was bei gedacht. Nun stand nicht nur mein Kopf, sondern der ganze Peanut unter Wasser (und natürlich das Badezimmer). Da ich aber wenig Muße hatte mit meinem schamponierten Haupt den alten Kopf wieder anzuschrauben und dafür durch meine paar Quadratmeter zu rennen, habe ich mich dann mit ein wenig Übung mit dem Loch in der Leitung arrangiert.
Wohl wissend, dass ich da heute morgen keine Lust zu haben würde, habe ich dann gestern sehr spät noch den alten Duschschlauch und den alten Duschkopf wieder dran geschraubt. So weit, so gut. Dabei durfte ich lernen, dass man lieber erstmal mit wenig Druck versucht, ob die ganze Geschichte dicht ist. So hatte ich zwar den Schlauch ordnunggemäß am Wasserkran verschraubt, aber nicht beachtet, dass irgendein Idiot (ich habe da so eine leise Vermutung...) den Kopf nicht ordentlich mit dem Schlauch verbunden hat. Ergo stand ich das zweite Mal für einen Tag unter Wasser. Großartig.
Wieder was gelernt.
Und bei nächsten Mal erkläre ich dann, warum es sinnvoll ist Waschmittel in die Waschmaschine zu packen, bevor man sie anschaltet...
Ich hätte nun nicht gedacht, dass das auch für ganz andere Dinge gilt. Für Duschköpfe/-schläuche zum Beispiel.
So wusch ich gestern Mittag wunderschönst meine Haare, als gerade mein Duschschlauch an einer Stelle aufplatzte. Diese Billig-Metall-Umradung hatte sich schon vor ein Tagen verabschiedet, aber ich habe mir da nicht wirklich was bei gedacht. Nun stand nicht nur mein Kopf, sondern der ganze Peanut unter Wasser (und natürlich das Badezimmer). Da ich aber wenig Muße hatte mit meinem schamponierten Haupt den alten Kopf wieder anzuschrauben und dafür durch meine paar Quadratmeter zu rennen, habe ich mich dann mit ein wenig Übung mit dem Loch in der Leitung arrangiert.
Wohl wissend, dass ich da heute morgen keine Lust zu haben würde, habe ich dann gestern sehr spät noch den alten Duschschlauch und den alten Duschkopf wieder dran geschraubt. So weit, so gut. Dabei durfte ich lernen, dass man lieber erstmal mit wenig Druck versucht, ob die ganze Geschichte dicht ist. So hatte ich zwar den Schlauch ordnunggemäß am Wasserkran verschraubt, aber nicht beachtet, dass irgendein Idiot (ich habe da so eine leise Vermutung...) den Kopf nicht ordentlich mit dem Schlauch verbunden hat. Ergo stand ich das zweite Mal für einen Tag unter Wasser. Großartig.
Wieder was gelernt.
Und bei nächsten Mal erkläre ich dann, warum es sinnvoll ist Waschmittel in die Waschmaschine zu packen, bevor man sie anschaltet...
13 Januar 2010
Grip Fail
Die meisten Menschen sind bei solchem Wetter, wie wir es zur Zeit haben (also nass kalt und Schnee und Schneematsch), ungern draußen. Wenn man raus geht, dann sollte man auch für das Wetter gerüstet sein, sonst friert man entweder mehr als man müsste oder fällt (bei falschem Schuhwerk) auch mal auf die Nase, wenn es auf dem Boden etwa glatt und schlüpfrig ist.
Nun beobachte ich seit Tagen schon die ganzen höchst modebewussten Damen an der Uni, die sich für den Winter zwar (mehr oder minder) schicke Stiefel besorgt haben, allerdings wohl nicht darüber nachgedacht haben, dass es vielleicht glatt werden könnte und dass Absätze vielleicht nicht die beste Wahl sind, um, ohne sich blaue Flecke zuzuziehen, durch den Winter zu stapfen.
So sieht man dann nicht wenige Damen, die sich böse auf die Nase legen und ich kann da einfach nur in mich reingrinsen und sagen: Recht so! Soviel Dummheit schreit nach Strafe. Oder: Wer schön sein will, muss (offensichtlich) leiden.
Aber, wer rechnet schon mit Schnee und Glätte im Winter?
Nun beobachte ich seit Tagen schon die ganzen höchst modebewussten Damen an der Uni, die sich für den Winter zwar (mehr oder minder) schicke Stiefel besorgt haben, allerdings wohl nicht darüber nachgedacht haben, dass es vielleicht glatt werden könnte und dass Absätze vielleicht nicht die beste Wahl sind, um, ohne sich blaue Flecke zuzuziehen, durch den Winter zu stapfen.
So sieht man dann nicht wenige Damen, die sich böse auf die Nase legen und ich kann da einfach nur in mich reingrinsen und sagen: Recht so! Soviel Dummheit schreit nach Strafe. Oder: Wer schön sein will, muss (offensichtlich) leiden.
Aber, wer rechnet schon mit Schnee und Glätte im Winter?
Esoterik bei Maischberger
Man bekommt ja im Fernsehen einiges geboten, was auch einer der Gründe ist, warum ich nur noch stark selektiv den Fernseher einschalte. Die Onlineversion der Frankfurter Rundschau bot mir da gerade einen absoluten Leckerbissen.
So hat wohl Frau Maischberger lustige Esoteriker (unter anderem Jürgen Fliege und eine Dame, die mit Engeln kommunizieren kann, köstlich!) eingeladen, welche dann quasi die Sendung übernommen ("geraided" trifft es eigentlich noch viel besser) haben und das im ARD. Ich würde es mir ja liebendgerne anschauen, aber ich fürchte, dass ich dann aus dem Fremdschämen nicht mehr rauskomme.
Das ganze findet sich zum freudigen Betrachten, lachen und fremdschämen in der Mediathek des ARD.
So hat wohl Frau Maischberger lustige Esoteriker (unter anderem Jürgen Fliege und eine Dame, die mit Engeln kommunizieren kann, köstlich!) eingeladen, welche dann quasi die Sendung übernommen ("geraided" trifft es eigentlich noch viel besser) haben und das im ARD. Ich würde es mir ja liebendgerne anschauen, aber ich fürchte, dass ich dann aus dem Fremdschämen nicht mehr rauskomme.
Das ganze findet sich zum freudigen Betrachten, lachen und fremdschämen in der Mediathek des ARD.
08 Januar 2010
Winter in Großbritannien
Bei Nerdcore fand ich soeben das folgende Bild Großbritanniens:
Das hat wohl die Nasa die Tage geschossen und ich muss sagen, dass das ziemlich eindrucksvoll ist. Erinnert ein wenig an Grönland oder so.
Amüsant ist auch die Tatsache, dass Basti über Silvester nach London wollte und ich seit dem nichts mehr von ihm gehört habe. Noch viel besser ist, dass er seine ziemlich kälte-emfpindliche Freundin dabei hat. Ob die beiden wohl immer noch auf dem verschneiten Heathrow rumhocken und irgendwie versuchen ein Lagerfeuer aus einem Nacktscannerprototypen herzustellen?
Ansonsten bin ich mal gespannt, was am Wochenende so passiert. Im Radio hieß es gestern Morgen, dass wohl mit bösem Wetter, Schneestürmen und was weiß ich zu rechnen sei. Aber ich habe ja jetzt endlich eine Mütze. ^^
Nachtrag:
Via Fefes Blog bin ich gerade auf diese Verlautbarung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gestoßen (ich wusste bis jetzt nicht mal das wir so etwas haben). Folglich geht wohl ab morgen die Welt unter. Wenn Roland Emmerich doch mit einer Kamera hier wäre...
Nachtrag:
Via Fefes Blog bin ich gerade auf diese Verlautbarung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gestoßen (ich wusste bis jetzt nicht mal das wir so etwas haben). Folglich geht wohl ab morgen die Welt unter. Wenn Roland Emmerich doch mit einer Kamera hier wäre...
07 Januar 2010
Also manchmal...
Es gibt so Tage, da läuft eigentlich alles ganz gut. So auch am Montag. Ich hatte es geschafft zeitig aufzustehen, meine Sachen zusammen zu packen und gen Düsseldorf zu fahren. Die knapp drei Tage bevor es mit der Uni weitergeht, wollte ich nutzen, um ein wenig zu entspannen, einzukaufen und mich auf den bevorstehen Alltag vorzubereiten. Leider hatte ich am Montag weder Internet, noch Telefon, noch Fernsehen bei mir in der Wohnung. Was war da los?
Zuerst ist wohl zu sagen, dass ich all diese Dienste von einem namhaften Kölner Unternehmen beziehe, die alles via Kabelanschluss zur Verfügung stellen (wie das ganze eingerichtet wurde, kann man hier nachlesen). Der dafür zuständige Router und Wandler blinkte am Montag wie eine Kirmesschaubude und all meine Versuche zu telefonieren, zu surfen oder gar das Fernsehprogramm zu genießen (nun, das mit dem Fernsehen sei mal dahingestellt) scheiterten kläglich. So fuhr ich erstmal wieder heim.
Dienstag rief ich dann den Kundenservice an, die von ihrer Zentrale aus nicht auf meine Peripherie zugreifen konnten, mir aber für Mittwoch einen Techniker in Aussicht stellten. Dieser meldete sich Mittwoch auch, wusste allerdings noch nicht genau, ob er es schaffen würde, da er einen relativ vollen Terminkalender habe. Gegen 20:30 ging dann von ihm ein Anruf ein, dass er es wohl nicht mehr schaffen würde. Ich war da nett und freundlich, schließlich war das genau der Mensch, der damals drei Stunden mit mir versucht hat meine Telefonanlage im Haus zu installieren (dazu kann ich noch mal den oben schon verlinkten Eintrag empfehlen). Er versprach mir allerdings heute auf jeden Fall reinzuschauen.
Und vorhin so gegen 17 Uhr stand er dann auf meiner Matte um festzustellen, dass da überhaupt kein Signal ankommt. Mir wurde schon leicht übel, denn ich rechnete wieder mit einem langen Abend des rumprobierens. Am Übergabepunkt im Keller angekommen, stellte Herr Techniker dann fest, dass mein Antennenkabel gezogen wurde und irgendwer sein Antennenkabel in die extra für mich installierte Buchse gesteckt hatte. Wir waren beide ein wenig fassungslos (und ich auch ein wenig erleichtert). Er ging dann zur betroffenen Wohnung und klingelte, leider war niemand da. Mal sehen, vielleicht treffen ich da die Tage jemanden an. Mich würde schon interessieren, mit welcher Intention er oder sie da einfach Stecker vertauscht. Vor allem, weil er oder sie dadurch keine Vorteile á la auf meine Kosten telefonieren oder ähnliches hat.
War insgesamt ein Aufwand von zehn Minuten. Warum nicht immer so einfach und warum nicht ein wenig schneller?
Zuerst ist wohl zu sagen, dass ich all diese Dienste von einem namhaften Kölner Unternehmen beziehe, die alles via Kabelanschluss zur Verfügung stellen (wie das ganze eingerichtet wurde, kann man hier nachlesen). Der dafür zuständige Router und Wandler blinkte am Montag wie eine Kirmesschaubude und all meine Versuche zu telefonieren, zu surfen oder gar das Fernsehprogramm zu genießen (nun, das mit dem Fernsehen sei mal dahingestellt) scheiterten kläglich. So fuhr ich erstmal wieder heim.
Dienstag rief ich dann den Kundenservice an, die von ihrer Zentrale aus nicht auf meine Peripherie zugreifen konnten, mir aber für Mittwoch einen Techniker in Aussicht stellten. Dieser meldete sich Mittwoch auch, wusste allerdings noch nicht genau, ob er es schaffen würde, da er einen relativ vollen Terminkalender habe. Gegen 20:30 ging dann von ihm ein Anruf ein, dass er es wohl nicht mehr schaffen würde. Ich war da nett und freundlich, schließlich war das genau der Mensch, der damals drei Stunden mit mir versucht hat meine Telefonanlage im Haus zu installieren (dazu kann ich noch mal den oben schon verlinkten Eintrag empfehlen). Er versprach mir allerdings heute auf jeden Fall reinzuschauen.
Und vorhin so gegen 17 Uhr stand er dann auf meiner Matte um festzustellen, dass da überhaupt kein Signal ankommt. Mir wurde schon leicht übel, denn ich rechnete wieder mit einem langen Abend des rumprobierens. Am Übergabepunkt im Keller angekommen, stellte Herr Techniker dann fest, dass mein Antennenkabel gezogen wurde und irgendwer sein Antennenkabel in die extra für mich installierte Buchse gesteckt hatte. Wir waren beide ein wenig fassungslos (und ich auch ein wenig erleichtert). Er ging dann zur betroffenen Wohnung und klingelte, leider war niemand da. Mal sehen, vielleicht treffen ich da die Tage jemanden an. Mich würde schon interessieren, mit welcher Intention er oder sie da einfach Stecker vertauscht. Vor allem, weil er oder sie dadurch keine Vorteile á la auf meine Kosten telefonieren oder ähnliches hat.
War insgesamt ein Aufwand von zehn Minuten. Warum nicht immer so einfach und warum nicht ein wenig schneller?
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01 Januar 2010
Ein neues Jahr
Heute versuche ich mal was anderes, und zwar werde ich den Blogeintrag via Timer heute Abend genau um 0 Uhr online gehen lassen. Bin mal gespannt, ob das klappt oder ob gefühlte 245.378 Blogger ebenfalls auf diese Idee gekommen sind und dadurch alles verstopft. ^^
Wie auch immer, ich wünsche euch ein...
Ich hoffe ihr habt alle gut gefeiert und seid genauso betrunken wie der Verfasser dieser Zeilen, während der Eintrag online geht. Cheers!
Ich hatte zwar eigentlich indirekt angekündigt, dass es einen peanut'schen Jahresrückblick geben wird, aber bis jetzt bin ich noch nicht dazu gekommen. Hoffentlich schaffe ich es, dass ganze nach zuschicken. Irgendwann die Tage. Mal sehen.
...und falls ihr morgen dicke, fette, fiese Katzen im Kopf habt, esst einfach Rollmops oder greift gleich zum Konterbier. xD
...und falls ihr heute Abend keinen Bock auf "Final Countdown" von Europe habt, zieht euch einfach mal das Toy Dolls-Cover rein. ;-)
Wie auch immer, ich wünsche euch ein...
Frohes neues Jahr!
Ich hoffe ihr habt alle gut gefeiert und seid genauso betrunken wie der Verfasser dieser Zeilen, während der Eintrag online geht. Cheers!
Ich hatte zwar eigentlich indirekt angekündigt, dass es einen peanut'schen Jahresrückblick geben wird, aber bis jetzt bin ich noch nicht dazu gekommen. Hoffentlich schaffe ich es, dass ganze nach zuschicken. Irgendwann die Tage. Mal sehen.
...und falls ihr morgen dicke, fette, fiese Katzen im Kopf habt, esst einfach Rollmops oder greift gleich zum Konterbier. xD
...und falls ihr heute Abend keinen Bock auf "Final Countdown" von Europe habt, zieht euch einfach mal das Toy Dolls-Cover rein. ;-)
30 Dezember 2009
Die ZEIT traut sich was
Nicht oft kommt es vor, dass mich die etablierten Printmedien irgendwie vom Hocker hauen. Daran ändern auch deren Onlineangebote absolut gar nichts. So lese ich zwar hin und wieder auf ZEIT-Online mit, bin aber meistens zu geizig Geld für die Printausgabe zu bezahlen.
Und jetzt entdecke ich dort einen Artikel von Boris Groys (ja, ist lang, lohnt sich aber wirklich es zu lesen), der mir selbst für das als alles andere als konservative Wochenblatt "Die ZEIT" mutig und gewagt erscheint. So schreibt Groys dort unter anderem:
Aber mein persönlicher Liebling, den ich am liebsten nur noch außerhalb des Kontextes benutzen würde, ist:
Harrr!
Aber mal im Ernst: Was ist da los in der ZEIT-Redaktion? Klassenkampf? Revolution? Klar schreibt der Mann jetzt nichts wirklich neues, auch wenn es schön verpackt ist. Man bedenke allerdings nicht unbedingt nur was da steht, sondern auch wo es steht. Und man beachte auch, dass es in der Printausgabe erschienen ist. Wenn von so was noch mehr kommt, vergesse ich beinahe, dass diese Zeitung zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (welche unter anderem unsere Daten bei StudiVZ "wirtschaftlich weiterverwertet") gehört und will ein Abo auf Lebenszeit!
Ich meine, früher hatten wir den SPIEGEL, allerdings bezeichnen man den heute lieber als "das ehemalige Nachrichtenmagazin". Bei denen tobt seit Jahren eher der sprachliche Verfall und das Infotainment mit Hang zum Sensationsjournalismus. Aber verdammt, bei der ZEIT tobt offensichtlich gerade der Punk. Wuuhey!
Und jetzt entdecke ich dort einen Artikel von Boris Groys (ja, ist lang, lohnt sich aber wirklich es zu lesen), der mir selbst für das als alles andere als konservative Wochenblatt "Die ZEIT" mutig und gewagt erscheint. So schreibt Groys dort unter anderem:
Nun fragt man sich: Welchen Rohstoff besitzen Deutschland und Schweden, der mit dem Öl verglichen werden könnte? Dieser Rohstoff ist der Sozialstaat. Denn der Sozialstaat erzeugt eine riesige Masse von armen, aber nicht völlig verarmten Konsumenten, die in großer Zahl billige Produkte konsumieren – und somit große Vermögen entstehen lassen. Das heutige Kapital verkauft den Sozialstaat an ihn selbst – und verdient dabei in einem Ausmaß, das früher unvorstellbar schien.
Aber mein persönlicher Liebling, den ich am liebsten nur noch außerhalb des Kontextes benutzen würde, ist:
Wenn ein globaler Popstar in die Menschenmenge ruft: I love you , dann ist er völlig aufrichtig. Er liebt diese Massen, weil er sie melkt, und diese Massen lieben ihn, weil sie es offensichtlich genießen, gemolken zu werden.
Harrr!
Aber mal im Ernst: Was ist da los in der ZEIT-Redaktion? Klassenkampf? Revolution? Klar schreibt der Mann jetzt nichts wirklich neues, auch wenn es schön verpackt ist. Man bedenke allerdings nicht unbedingt nur was da steht, sondern auch wo es steht. Und man beachte auch, dass es in der Printausgabe erschienen ist. Wenn von so was noch mehr kommt, vergesse ich beinahe, dass diese Zeitung zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (welche unter anderem unsere Daten bei StudiVZ "wirtschaftlich weiterverwertet") gehört und will ein Abo auf Lebenszeit!
Ich meine, früher hatten wir den SPIEGEL, allerdings bezeichnen man den heute lieber als "das ehemalige Nachrichtenmagazin". Bei denen tobt seit Jahren eher der sprachliche Verfall und das Infotainment mit Hang zum Sensationsjournalismus. Aber verdammt, bei der ZEIT tobt offensichtlich gerade der Punk. Wuuhey!
29 Dezember 2009
Neues aus Nerdistan
So, ich habe ja gerade Ferien (und trotzdem viel zu viel zu tun). Was macht ein kleiner Nerd wie ich, wenn ihm langweilig ist? Genau, er beschäftigt sich mit seinem liebsten Hobby.
Zuerst habe ich mich die Tage mal ordentlich mit der Bash beschäftigt und auch ein wenig mit Bash-Scripten. Mittlerweile bin ich recht fit am Terminal und auch die Grundzüge eines Bash-Scripts verstehe ich. Wie immer ist es die sinnvolle Anwendung des ganzen, an der es irgendwie hapert.
Nach einer Runde Spamtisch (Igelmetal IRC-Channel) die Tage brauchte mich jemand (Name bekannt), auf die Idee mich eine Runde mit Python zu beschäftigen. Python ist wohl eine recht simple, aber dabei doch recht mächtige Programmiersprache, die sich wohl ganz gut für Anfänger eignet. Das ist insgesamt nur Hörensagen und vermutlich würde jeder was anderes empfehlen, aber seis drum.
Wichtig war mir Einfachheit, relative Unabhängigkeit vom Betriebssystem, Objektorientierung und eine gute Onlinedokumentation/-unterstützung. All das scheint mir gegeben und so habe ich die letzten beiden Tage meine ersten Schritte gemacht. Um mich in die Sache einzuarbeiten, nutze ich "A Byte of Python", welches als pfd-File hier auf deutsch erhältlich ist. Lang lebe die CC-Lizenz! Das Buch ist wirklich gut geschrieben und macht beinahe Spaß zu lesen. Als IDE (da mir der Ubuntu-Standardinterpreter zu nervig war) nutze ich DrPython.
Auch hilfreich sind meine BASIC-Vorkenntnisse, die sich zwar keinesfalls eins zu eins umsetzten, mich dafür aber schneller die Grundprinzipien verstehen lassen. Schick, schick.
In dem Sinne:
Offensichtlich hat dieser Blog wohl keine ordentliche Möglichkeit Code auszugeben. Müssen wir dann wohl mit leben.
Zuerst habe ich mich die Tage mal ordentlich mit der Bash beschäftigt und auch ein wenig mit Bash-Scripten. Mittlerweile bin ich recht fit am Terminal und auch die Grundzüge eines Bash-Scripts verstehe ich. Wie immer ist es die sinnvolle Anwendung des ganzen, an der es irgendwie hapert.
Nach einer Runde Spamtisch (Igelmetal IRC-Channel) die Tage brauchte mich jemand (Name bekannt), auf die Idee mich eine Runde mit Python zu beschäftigen. Python ist wohl eine recht simple, aber dabei doch recht mächtige Programmiersprache, die sich wohl ganz gut für Anfänger eignet. Das ist insgesamt nur Hörensagen und vermutlich würde jeder was anderes empfehlen, aber seis drum.
Wichtig war mir Einfachheit, relative Unabhängigkeit vom Betriebssystem, Objektorientierung und eine gute Onlinedokumentation/-unterstützung. All das scheint mir gegeben und so habe ich die letzten beiden Tage meine ersten Schritte gemacht. Um mich in die Sache einzuarbeiten, nutze ich "A Byte of Python", welches als pfd-File hier auf deutsch erhältlich ist. Lang lebe die CC-Lizenz! Das Buch ist wirklich gut geschrieben und macht beinahe Spaß zu lesen. Als IDE (da mir der Ubuntu-Standardinterpreter zu nervig war) nutze ich DrPython.
Auch hilfreich sind meine BASIC-Vorkenntnisse, die sich zwar keinesfalls eins zu eins umsetzten, mich dafür aber schneller die Grundprinzipien verstehen lassen. Schick, schick.
In dem Sinne:
#!/usr/bin/python
print "Reinhauen!"
Offensichtlich hat dieser Blog wohl keine ordentliche Möglichkeit Code auszugeben. Müssen wir dann wohl mit leben.
Hackt die Faschisten, wo ihr sie trefft
Wie man vielleicht weiß, findet gerade in Berlin der 26. Chaos Computer Congress (26C3) statt. Neben unglaublich vielen interessanten Themen und einem Peanut, der unglaublich gerne dort wäre, haben die Damen und Herren dort wohl eine Online-Singlebörse für die braune Masse gehackt und den Inhalt veröffentlicht. Sehr schick. Ich habe das jetzt noch nicht durchgeschaut, aber die Kommentare überall sprechen eine ziemlich eindeutige Sprache.
Indymedia hat die Sache dann aufgegriffen und einen Teil der ausgelesenen Daten (u.a. Usernamen, Mail-Adressen und Wohnorte) bei sich online gestellt. Vielleicht kennt man ja irgendwen. ^^
Indymedia hat die Sache dann aufgegriffen und einen Teil der ausgelesenen Daten (u.a. Usernamen, Mail-Adressen und Wohnorte) bei sich online gestellt. Vielleicht kennt man ja irgendwen. ^^
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